FAQ – Häufig gestellte Fragen


FeG steht für “Freie evangelische Gemeinde”.

Freie evangelische Gemeinden gehören weltweit zu den evangelischen Freikirchen. Sie sind keine Sekten und verbreiten keine Sonderlehren, sie pochen nicht auf Ausschließlichkeit und Abkapselung. Freie evangelische Gemeinden nennen wir uns deshalb, weil wir die Trennung von Staat und Kirche betonen. In Deutschland gibt es bereits 471 Freie evangelische Gemeinden mit insgesamt ca. 40.000 Mitgliedern. Hinzu kommen ca. 12.000 Kinder, 4.000 Teenager und 5.000 Jugendliche. Wir gehören zum Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland (Körperschaft des öffentlichen Rechts) mit Sitz in Witten/Ruhr. Weltweit gibt es unsere Gemeinden in fast dreißig Ländern. Vor Ort arbeiten wir zusammen mit anderen christlichen Gemeinden und Kirchen in der Evangelischen Allianz und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. Weitere Infos unter: Netzwerk

Mit frei drücken wir vor allem unser Selbstverständnis als Freiwilligkeitsgemeinde aus. Nur aufgrund einer persönlichen Glaubensentscheidung – freiwillig – kann man bei uns Mitglied werden. Freiwillig und in Verantwortung vor Gott stellen die Gemeindemitglieder Zeit und Geld zur Verfügung, Kirchensteuer gibt es bei uns nicht.

Wir bezeichnen uns als evangelisch, weil wir mit anderen evangelischen Kirchen das Erbe der Reformation teilen. Außerdem wollen wir damit zum Ausdruck bringen, dass wir uns bemühen, dem Evangelium gemäß zu leben und zu lehren. Gerade weil wir die Bibel als Maßstab für unseren Glauben nehmen, grenzen wir uns nicht von Christen anderer Benennungen ab. Im Gegenteil, wir pflegen den Kontakt zu Gemeinden aus Landes- und Freikirchen, beispielsweise im Rahmen der Evangelischen Allianz.

Wir wollen weniger als Konfession, sondern lieber als Gemeinde von Glaubenden verstanden werden, die gemeinsam Gott dienen. In diesem Sinne feiern wir auch unsere Gottesdienste, in denen wir Gott loben und aus seinem Wort, der Bibel, Wegweisung für den Alltag erwarten. Um menschliche Kontakte und Vertiefung im Glauben geht es darüber hinaus in den Hauskreisen, die für uns einen sehr hohen Stellenwert haben.

Unsere Gottesdienste feiern wir jeden Sonntag ab 10:30 Uhr. Für den Besuch eines Gottesdienstes sollte man etwa 1,5 Stunden einplanen. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, hat im Anschluss bei einer Tasse Kaffee oder anderen Getränken auch noch die Möglichkeit zum Austausch. Und wer dann immer noch nicht genug hat, der kann sich so gut wie jeden Sonntag einer Gruppe anschließen, die gemeinsam Essen geht.

Zu unseren Gottesdienstens kommen regelmäßig etwa 120 ganz unterschiedliche Menschen.
Als die Gemeinde 1999 gegründet wurde, bestand sie vor allem aus Studenten. Die sind jetzt natürlich auch 20 Jahre älter und so hat sich die Gemeinde auch weiter entwickelt.
Inzwischen sind wirklich alle Altersgruppen bei uns vertreten. Von frisch geborenen Babys über Studenten und Familien bis hin zu Rentnern findet man alle Altersgruppen bei uns.

In unserer Gemeinde ist jeder willkommen. Egal welche Sprache du sprichst, wie jung oder alt du bist und egal ob du an Jesus glaubst oder nicht. Wir möchten dich gerne kennenlernen.

Um dann irgendwann Mitglied bei uns werden zu dürfen muss die Sache mit deinem Glauben dann allerdings klar sein. Nur, wer sich bewusst ist, dass er die vergebende Liebe Jesu nötig hat und sie für sich in Anspruch nehmen möchte, kann Mitglied in einer christlichen Gemeinde sein.

Kirche im Viertel – Mit Gott für die Menschen

So, wie Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist, um den Menschen nah zu sein und ihnen zu begegnen, eine Brücke zu schlagen, hat er uns als Gemeinde den Auftrag gegeben, den Menschen nah zu sein und ebenso eine Brücke zu Gott zu sein. Damit das möglich ist, muss es unsere Grundlage sein, dass wir gleichzeitig fest bei Gott verankert sind und fest bei den Menschen. Fehlt eine der beiden Verankerungen, wird es schnell wackelig. Entsprechend beantwortet auch Jesus die Frage nach dem höchsten Gebot mit: „Liebe Gott und liebe die Menschen.“ Eins ohne das Andere reicht nicht aus. Somit ist für uns auch klar, dass beide Dimensionen in unserer Vision vorkommen sollen – Gott und Menschen.
Dabei ist Gott für uns der, der uns als Menschen mit all unseren Fehlern annimmt, der uns aber gleichzeitig die Kraft gibt, an unseren Fehlern zu arbeiten und uns so verändern zu lassen. In unseren Gottesdiensten, Hauskreisen und Kleingruppen, aber auch in unserem persönlichen Leben wollen wir immer wieder auf Gott schauen und uns neu an ihm ausrichten. Wir wollen uns nicht unabhängig von ihm machen, sondern mit und in ihm unterwegs sein. Und schließlich ist Gott der, der uns zu den Menschen hin sendet.
Als Christen haben wir zwar auch einen globalen Auftrag, den wir auch nicht ausblenden wollen, am konkretesten wird unser Auftrag – als Gesandte zu den Menschen – aber in unserem direkten Umfeld.
Wir glauben, dass wir als Gemeinde nicht zufällig dort sind, wo wir sind. Gott hat einen Plan mit uns und möchte uns dort einsetzen, wo wir sind. Deshalb möchten wir uns als Gemeinde für die Menschen einsetzen, die in unserer Nachbarschaft leben und arbeiten. Wir wollen Anlaufstelle für sie sein, aber auch hingehen zu ihnen. Nur so können wir wirklich Kirche im Viertel sein.
Den Auftrag, Kirche im Viertel zu sein, haben aber nicht nur wir als gesamte Gemeinde, sondern diesen Auftrag sehen wir auch für uns als einzelne Christen. Wir haben auch als einzelne Christen und Familien den Auftrag, den Menschen um uns herum eine Brücke zu Gott zu bauen, indem wir unseren Glauben im Alltag leben, den Menschen weitersagen, wovon wir begeistert sind und ihnen Freunde werden.
So wollen wir unsere Vision als Kirche im Viertel lebendig werden lassen und mit Gott für Menschen unterwegs sein – überall.

Wir beginnen unsere Gottesdienste gemeinsam mit den Kindern. Wir freuen uns, die Kinder dabei zu haben und die Kinder freuen sich, ein oder zwei Lieder mit dem Rest der Gemeinde zusammen zu singen.

Nach etwa 10 Minuten gehen die Kinder ab 4 Jahren dann in ihren eigenen Gottesdienst, die jüngeren Kinder können von ihren Eltern im Eltern-Kind-Raum betreut werden, in den es auch eine Tonübertragung des Gottesdienstes und ein Sichtfenster gibt.

Ein paar mehr Informationen gibt es hier.

Die Taufe ist ein ganz besonderer Moment im Leben eines Menschen. Deshalb feiern wir die Taufe als ein Highlight im Gemeindeleben.
In Freien evangelischen Gemeinden werden keine Kleinkinder getauft. Wir taufen nur Menschen, die sich selbst bewusst entschieden haben, ihr Leben mit Jesus Christus zu leben. Wenn diese Entscheidung bewusst getroffen wurde, steht einer Taufe in der Regel nichts im Wege.
Wenn jemand aber schon in einer anderen Kirche getauft ist, auch wenn das schon als Kleinkind war, erkennen wir die Taufe auch an. Wir sind also keine “Wiedertäufer”, die eine nochmalige Taufe verlangen.
Mancher Christ kommt allerdings zu der Erkenntnis, dass das, was seine Eltern an ihm als Kind haben durchführen lassen für ihn nicht dem entspricht, wie er Taufe versteht. In diesem Fall möchten wir den Wunsch nach einer bewussten Taufe auf eigene Entscheidung hin nicht verwähren.

Wir taufen, indem wir den Täufling ganz untertauchen. Das symbolisiert, dass unser altes Leben mit Jesus Christus ins Grab gelegt wird und wir mit ihm als neue Menschen wieder aufgerichtet werden. Da unser Gemeindehaus kein eigenes Taufbecken hat, taufen wir gerne in der Öffentlichkeit in der Mosel. So wird die Taufe noch einmal zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Unser Gemeindebund ist aus einer Abendmahlsgemeinschaft entstanden. Die Gründerväter unserer Gemeinden hatten im Jahr 1854 das Bedürfnis, das Abendmahl bewusster zu feiern, als sie es in ihren Kirchen erlebt haben. Ihnen war es wichtig, dass am Abendmahl ausschließlich Menschen teilnehmen, die ihren Glauben an Jesus Christus ganz bewusst leben wollten.
Diese Tradition ist auch heute noch wichtig. Das Abendmahl ist eine Einladung Jesu an seine Jünger, also an die Menschen, die ihm Nachfolgen. Daher sollten am Abendmahl auch nur die Menschen teilnehmen, die das von sich sagen können. Die Beantwortung dieser Frage ist aber jedem Einzelnen überlassen. Wir können als Menschen nicht in die Herzen anderer Menschen hineinschauen und möchten nicht kontrollieren, wer sich zum Abendmahl einladen lässt.

Ja, haben wir! Unsere Studenten treffen sich regelmäßig in der Christlichen Hochschulgruppe (CHG).

Die aktuellen Informationen gibt es auf Facebook.

Klar! Unsere Arbeit wird zum großen Teil von Ehrenamtlichen getragen. Der einzige Angestellte ist unser Pastor.
Wenn du also eine Idee hast, wie du dich einbringen möchtest, dann kannst du die Gemeindeleitung jederzeit anschreiben oder persönlich ansprechen. Und wenn du mitarbeiten möchtest, aber noch gar keine Idee hast, wie, dann haben wir auch ein offenes Ohr für dich und suchen deine Stärken, Interessen und finden einen Platz für dich.

Als Freie evangelische Gemeinde erheben und erhalten wir keine Kirchensteuer. All unsere Aktivitäten, unser Gebäude und unser Pastor werden ausschließlich aus freiwilligen Spenden getragen. Dabei ist jedem Einzelnen überlassen, ob und wie viel er spenden möchte.
In der Bibel heißt es: Jeder von euch muss selbst entscheiden, wie viel er geben möchte. Gebt jedoch nicht widerwillig oder unter Zwang, denn Gott liebt den Menschen, der gerne gibt. (2. Korinther 9,7)

Die Einen folgen dabei dem Prinzip des “Zehnten” aus dem Alten Testament, mit dem die Priester des Volkes versorgt sein sollten, die Anderen geben weniger oder auch mehr. Feste Beiträge gibt es bei uns nicht!

Wenn du auch unsere Gemeinde und unser Tun finanziell unterstützen möchtest, kannst du uns einen beliebigen Betrag überweisen oder auch per Paypal spenden. Die Daten dazu gibt es unten auf der Seite.